Verarbeitung - MPR-GmbH

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Anforderungen an Verarbeitungsbetriebe gemäß EG-Öko- Verordnung Nr. 843/2007
 
 
Allgemeine Anforderungen an den Betrieb
 
  • Aktuelle Betriebsdaten mit vollständiger Beschreibung der Betriebsstätten/Einheiten/Tätigkeiten (Vorlage „Betriebsbeschreibung“ wird von der Zertifizierungsstelle zur Verfügung gestellt)
  • Es liegt ein geeignetes internes Qualitätssicherungssystem vor welches auf einer systematischen Identifizierung der kritischen Stufen im Verarbeitungsprozess beruhen
  • Das Vermischen bzw. Vertauschen von Öko-Produkten mit anderen Produkten auf allen Stufen der Produktion bis hin zum Vermarkten wird wirksam verhindert
  • Alle Arbeitsgänge (für welche eine Zertifizierung nach EG-Öko-Verordnung angestrebt wird) werden gemäß den ökologischen Produktionsvorschriften durchgeführt
  • Bei dualer Bewirtschaftung von ökologisch und nichtökologischer Verarbeitung
    • Geeignete Maßnahmen zur ausreichenden Trennung der Produktionsketten/-einheiten
    • Maßnahmen zur Minimierung des Risikos einer Kontaminierung mit unzulässigen Stoffen
    • Ausreichende Trennung von ökologisch und nichtökologischen Produkten bzw. Produkten, die nicht der Öko-Qualität entsprechen
    • es werden entsprechende Reinigungsmaßnahmen ergriffen und dokumentiert
  • Ausschließliche Verwendung von Stoffen, die im ökologischen Landbau zugelassen sind
  • Kompletter Verzicht von Einsatz ionisierter Strahlung sowie gentechnisch veränderter Organismen (GVO)
               
   

 
Herstellen von verarbeiteten Lebensmitteln
 
  • Es werden die Grundsätze der EG-Öko-Verordnung eingehalten
  • Es werden Produktlisten/Rezepturen/Produktionsprotokolle und ähnliche Dokumente geführt und aktuell gehalten
  • Die Verwendung von Zusatzstoffen, Verarbeitungshilfsstoffen und anderen Stoffen / Zutaten für die Verarbeitung von Lebensmitteln, sowie die Anwendung jeglicher Verarbeitungspraktiken, erfolgt nach guter fachlicher Praxis
  • Ein Vermischen / Vertauschen von Öko-Produkten auf jeder Ebene bis hin zur Vermarktung wird wirksam verhindert
  • eine ausreichende Trennung (Lagerung, Verarbeitung, Transport)
  • Es wird eine Wareneingangskontrolle durchgeführt und dokumentiert, um den Öko-Status des Produkts zu überprüfen
  • Alle nötigen Unterlagen zur Wareneingangskontrolle (Lieferscheine, Rechnungen, Bescheinigungen,…) liegen vor
 
 
 
 
Verwendung von bestimmten Stoffen bei der Verarbeitung
 
  • Für die Verarbeitung von ökologischen Lebensmitteln werden nur Erzeugnisse und Stoffe verwendet, die für die Verwendung in der ökologischen Produktion zugelassen sind
  • Es werden nur nichtökologische Zutaten, Aromastoffe, Zusätze, etc. verwendet die ausschließlich nach den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung zugelassen sind
 
 

Verpackung und Beförderung
 
  • Begleitpapiere/Etiketten enthalten alle relevanten Angaben
  • Ausreichende Trennung von Ökoprodukten bei Sammeltransportfahren
  • Beim Transport mit nichtökologischen Erzeugnissen werden Maßnahmen ergriffen um eine ausreichende Trennung zu gewährleisten (Reinigungsmaßnahmen, eindeutige Identifikation der Partien)
   

 
Anforderung an Lagerung
 
  • Gelagerte Partien können jederzeit eindeutig identifiziert werden
  • Es erfolgt eine ausreichende Trennung von nichtökologischen zu ökologisch Erzeugnissen
 

 
Anforderung an Kennzeichnung
 
  • Öko-Produkte sind auf den Warenausgangsbelegen, Etiketten etc. korrekt gekennzeichnet
  • Alle Zu- und Verkäufe sind nachvollziehbar und dokumentiert
  • Die Vorgaben für die Kennzeichnung von Einzelzutaten werden eingehalten
   

 
Anforderungen an Einsatz von Subunternehmer
 
  • Eine vollständige Liste der Subunternehmer mit einer Beschreibung ihrer Tätigkeiten
  • Der Warenausgang und Wareneingang zum/vom Subunternehmer ist nachvollziehbar und dokumentiert
 
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